Aus Asche wird Kunstrasen

Die Mitglieder der DJK Dürscheid wollen nahezu einstimmig den Bau des Kunstrasenplatzes. Die Gesamtkosten des Projekts sind mit 325.000 € geplant. Den dazu notwendigen Beitrags-erhöhungen für die Fußballer stimmten die Mitglieder ebenso nahezu einstimmig zu. Andreas Jebbing wurde einstimmig zum zweiten Vorsitzenden gewählt.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung am 5.Juli war eigens zur Berichterstattung und dem finalen Entscheid zum Projekt: Aus Asche wird Kunstrasen einberufen worden. Rund 110 Mitglieder nahmen teil. Nicht allein die Mitglieder der Abteilung Fußball, sondern auch der Hallensportarten Badminton, Basketball, Volleyball und Damengymnastik waren zahlreich vertreten.

Nach dem Sondierungsbeschluss im November 2017 wurden die AG Platz mit Sprecher Manfred Haasbach und die AG Finanzen mit Sprecher Jürgen Schmidt und weiteren 10 Aktiven gebildet und mit drei Platzbauern der Umfang und die Kosten des Projekts festgelegt. Dies wurde dann von Vorstandmitglied Jürgen Schmidt präsentiert. Manfred Haasbach ließ ein Rasenaufbau-Modell rundgehen, so dass die Mitglieder gezielt Fragen stellen konnten und auch eine optische Vorstellung für die Umsetzung bekamen. Auch kritische Fragen, insbesondere zur Finanzierbarkeit, wurden gestellt. Das Projekt von 325.000 € erfordert eine Darlehnsaufnahme von geplanten 175.000 €, die verbleibenden 150.000 € sollen je zu etwa einem Drittel durch Eigenmittel, Gemeinde und Sponsoren, sowie Spenden erbracht werden. Die Erneuerung der Zaunanlagen wurde schon im Jahr 2017 als notwendig festgestellt und von der Gemeinde zugesagt.

Jürgen Schmidt dazu: „Wenn die DJK Dürscheid weiterhin Fußball in seiner Angebotspalette vorhalten will, bedarf es eines Kunstrasenplatzes – und zwar bald, noch bevor die Anmeldezahlen weiter zurückgehen. Eine überlebensnotwendige Investition! So einfach ist das und die Risiken sind vertretbar.“

Der Preis: Die Mitglieder der Fußballabteilung zahlen schon ab 2019 einen moderat erhöhten Mitgliederbeitrag. Und: Alle Mitglieder sind aufgefordert, Eigenleistungen nach ihren Möglichkeiten zu erbringen. Dazu zählt auch das Einbringen von Spendengeldern, ebenfalls die Findung von Sponsoren.

Das Projektteam hatte sich sehr gründlich in die komplexe Materie um Finanzierung, Marketing, Baukoordination und Planung eingearbeitet. Das wurde von den Mitgliedern lobend und mit Applaus honoriert.

Auf die Unterstützung und Spendenbereitschaft der Dürscheider und Freunden der DJK hoffend, sollen Förderer, Sponsoren und Spender gefunden werden, was durch den vorgestellten Flyer und Gespräche erreicht werden soll.

Schließlich gibt es in Dürscheid ein ausgeprägtes Vereinsleben und mit der DJK Dürscheid als festem Bestandteil seit 1963. Vor allem die Kinder und Jugendlichen benötigen ein attraktives Angebot. Viele Familien erleben die DJK Dürscheid als Heimat. In den über 50 Jahren hat sich gezeigt, dass insbe-sondere der Fußball im Dorf eine integrierende und für das Zusammenleben wichtige Rolle spielt.

Den Abschluss der Tagesordnung bildete die Wahl der vakanten Position des zweiten Vorsitzenden. Andreas Jebing, spielt seit 15 Jahren Badminton im Verein, stellte sich zur Wahl und wurde einstimmig gewählt.

Joachim Hankus, 1. Vorsitzender, zum Abschluss der Versammlung: „Wir kriegen das hin mit Eurer Unterstützung bei den Eigenleistungen und dem Geld sammeln!“